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Grosser Erfolg: Transparenz-Initiative mit 110’000 Unterschriften eingereicht!

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23. März 2017

Zehn Jahre Einsatz für Artenvielfalt und Naturschutz

Nadine Masshardt wuchs in der Nähe des Smaragd-Gebiet Oberaargau auf – ein einzigartiges Naturgebiet, welches verschiedene europaweit bedrohte Tier- und Pflanzenarten beherbergt. Und so musste Nadine Masshardt 2006 nicht lange überlegen, als sie als frisch gewählte Grossrätin und Co-Präsidentin des WWF Kanton angefragt wurde, das Präsidium des Trägervereins Smaragd-Gebiet Oberaargau zu übernehmen. Nun nach über 10 Jahren tritt Nadine Masshardt ab und kann auf die Erfolge   dieses Projekts zurückblicken.
328 Fördermassnahmen wurden mit LandwirtIinnen und Freiwilligen realisiert. Für mindestens 17 gefährderte Tier- und Pflanzenarten konnten bessere Lebens- und Überlebensbedingungen geschaffen werden.
Nebst der lokalen Bevölkerung, LandwirtInnen und BiologInnen interessiert sich übrigens auch die Wissenschaft fürs Smaragdgebiet: Die ETH forschte (ENHANCE) und die Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie (SAGUF) führte eine Tagung durch.
Und so konnte auch im Mittelland, wo Produktion und Siedlung prioritär sind, ein einmaliges Naturgebiet gefördert werden. Zudem zeigte das Projekt eindrücklich, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sind, sondern dass sich die Zusammenarbeit für alle lohnt.

26. Januar 2017

Nein zur USR III, Ja zur erleichterten Einbürgerung der dritten Generation

Am 12. Februar stehen Abstimmungen an. Es gilt eine nicht finanzierbare Senkung bei den Unternehmenssteuern zu verhindern und unbürokratische Einbürgerungen für die dritte Generation zu ermöglichen.
Wird die Unternehmenssteuerreform III angenommen, drohen grosse Steuerausfälle bei Bund, Kantonen und Gemeinden. Die Folge sind ein Leistungsabbau oder eine Steuererhöhung für die Allgemeinheit. Die eigentlich nötige Unternehmenssteuerreform wurde von der rechten Parlamentsmehrheit derart zweckentfremdet und mit unverantwortlichen Steuergeschenken an Grosskonzerne überladen, dass nun ursprüngliche Reformbefürworter wie alt Finanzministerin Eveline Widmer Schlumpf und der frühere   Präsident der kantonalen Finanzdirektoren und ehemalige Solothurner Regierungsrat Christian Wanner vor den drohenden Steuerausfällen warnen. „Es wird der Mittelstand sein, der bezahlt“, so FDP-Mitglied Wanner.
Bei der erleichterten Einbürgerung der dritten Generation geht es darum, dass Menschen, die wie schon ihre Eltern in der Schweiz aufgewachsen und bestens integriert sind, mit weniger bürokratischen Hürden Schweizerinnen und Schweizer werden können.

29. November 2016

Wintersession: Umsetzung Zuwanderungsartikel

Mit der Wahl der Präsidien von National- und Ständerat startete die Wintersession 2016 des eidgenössischen Parlaments. Die drei Wochen versprechen spannende und wichtige Entscheide: So debattiert nach dem Nationalrat nun der Ständerat, wie der Verfassungsartikel zur Beschränkung der Zuwanderung umgesetzt werden kann. Und danach kommt auch der Nationalrat wieder zum Zug. Nadine Masshardt, die als Mitglied der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats eng am Dossier arbeitet, führt im aktuellen Mitgliedermagazin der SP aus: „Der Nationalrat hat sich für eine Lösung entschieden, die mit den Bilateralen vereinbar ist. Nun ist der Ständerat gefragt. Noch dieses Jahr braucht es nämlich eine Lösung, um das Forschungsabkommen Horizon 2020 mit der EU weiterzuführen.“
Ebenfalls traktandiert ist die Parlamentarische Initiative der Berner Nationalrätin, die einen konstruktiven Vorschlag für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie macht: Eltern sollen nach der Geburt ihres Kindes Anrecht auf Beschäftigungsreduktion erhalten. Eine komplette Übersicht über die Geschäfte der Session ist hier zu finden.

5. November 2016

Wichtige Weichenstellungen für die Stadt Bern und für eine Schweiz ohne Atom

Am 27. November stehen in Bern Gemeindewahlen an, die Spannung versprechen: Stellt die SP mit Ursula Wyss künftig die erste Stadtpräsidentin Berns? Gelingt es Michael Aebersold den zweiten Gemeinderatssitz der SP zu verteidigen? Führt die SP bei den Stadtratswahlen den landesweiten Erfolgstrend weiter und kann Sitze zulegen? Nadine Masshardt hofft ja. Sowohl Ursula Wyss wie Michael Aebersold kennt die Nationalrätin aus langjähriger politischer Zusammenarbeit und empfiehlt die beiden engagierten Schaffer wärmstens zur Wahl.
Gleichzeitig steht die Atomausstiegsinitiative zur Abstimmung: „Mit einem Ja können wir die aufgegleiste Energiewende mit einem verbindlichen Abschaltdatum für unsere Uralt-AKWs komplettieren“, ist die Bernerin überzeugt. Das bringt Planungssicherheit und schafft Anreize, noch rascher auf erneuerbare Energien zu setzen, führte sie auch an einer Veranstaltung der SP Bödeli aus.

4. November 2016

25 Jahre Schweizerische Studienstiftung: Akademische Karriere bedeutet auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Als ehemalige Geförderte sprach Nadine Masshardt an der 25-Jahre-Feier der Schweizerischen Studienstiftung an der Universität Bern. Ins Zentrum ihrer Reflexionen stellte die Historikerin die Chancengerechtigkeit und damit verbunden die Geschichte und Entwicklungen der letzten Jahrzehnte: „Noch meine Grossmütter waren in meinem Alter von der Politik ausgeschlossen. Über ihre Zukunft mitbestimmen zu können, davon konnten sie nur träumen. Auch die Welt der Akademie kannten sie nicht. Nicht weil ihnen die Begabung gefehlt hätte, sondern weil sie in bildungsfernen Familien aufwuchsen. Und die Aufteilung der Familien- und Erwerbsarbeit war schlicht undenkbar.“ Aber auch die Aktualität kam nicht zu kurz in der Rede der Alumna. Masshardt erinnerte ans Forschungsprogramm „Horizon 2020“ und wie wichtig die Stimmen der Studierenden sind für den Erhalt dieses wichtigen EU-Abkommens: „Aktuell erleben wir etwa bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, wie eng die Politik und die Zukunft unseres Bildungsstandortes zusammenhängen. Scheitert im Dezember ein EU-kompatibles Umsetzungsgesetz, verlieren wir „Horizon 2020“." Und die SP-Nationalrätin rief die Anwesenden auf: "Noch fehlen mir in den Debatten Stimmen der Unis und vor allem der Studierenden.“
Die ganze Rede kann hier nachgelesen werden.